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Wandern mit Babys und Kleinkindern – langsam, aber schön!

Ihr wandert gerne? Und jetzt sind Kinder im Haus und wandern nicht mehr möglich? Mitnichten! Wandern mit kleinen Kindern ist sicher anders, aber erstens möglich und zweitens sehr schön.
Wandern mit Kindern

Mit Kindern, auch nicht mit kleinen Kindern und Babys, muss man auf’s Wandern verzichten. Ja, es ist anders. „Kilometerfressen“, erklimmen der höchsten Gipfel oder bewältigen schwieriger Klettersteige kann man tatsächlich eher vergessen. Dafür gewinnt man eine neue Art der Langsamkeit, die einem vielleicht erst komisch vorkommt, dann aber eine neue Perspektive eröffnet ☺️.

Den jüngsten Teilnehmern anpassen

Was unter Erwachsenen ebenfalls gelten sollte, gilt für Kinder umso mehr: Man passt sich dem „schwächsten Glied“ an.

Kinder schaffen rein physisch nicht so lange Wegstrecken und auch bei uns Erwachsenen sind die Energiespeicher irgendwann leer, wenn wir unsere Kinder länger tragen müssen.

Dazu kommen gerade bei Babys und ganz jungen Kindern spezielle Ess- und Schlafrhythmen, die eingehalten werden wollen.

Die Witterungsbedingungen müssen ebenfalls passen. Sengende Hitze, strömender Regen oder Ei­ses­käl­te sind keine guten Begleiter bei Wanderungen mit Kindern. Auch wenn es sich vielleicht nicht immer vermeiden lässt.

Am Wegesrand

Am Wegesrand finden Kinder immer etwas Spannendes
Am Wegesrand finden Kinder immer etwas Spannendes

Wie schon geschrieben, entdeckt man mit Kindern eine gewisse Langsamkeit beim Wandern. Und ich finde das gar nicht schlimm.

Kinder finden jeden Stock spannend, jedes Tier am Wegesrand muss gefüttert werden und manchmal will der Nachwuchs auch einfach in eine andere Richtung, als es die Wanderroute vorgibt.

Wer hier genervt ist, kann nur verlieren. Besser man denkt sich „Der Weg ist das Ziel!“ und genießt die schönen Stunden und verrückten Ideen der Kleinen.

Jeder trägt sein Päckchen selbst

Naja, vielleicht nicht ganz. Aber es ist meiner Erfahrung nach eine gute Sache, wenn man Kinder bei allen Aufgaben miteinbezieht. So auch, wenn es darum geht, was zu tragen ist.

Unsere Tochter bekommt einfach ihren eigenen kleinen Rucksack oder vielleicht nur mal einen Brustbeutel. Darin trägt sie Dinge für sich selbst und am besten noch etwas für alle anderen. Ein Buch, etwas Proviant, ein Stofftier.

Für Kinder packen

Kinder sind zwar kleiner, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass für sie deutlich mehr Ausrüstung notwendig ist, als für uns Erwachsene. Naja, wobei eigentlich ist das eine Tatsache. Denn unser Kofferraum spricht hier immer eine deutliche Sprache.

Beim Wandern unterschiedet sich die Ausstattung von Kindern kaum von der eines Erwachsenen. Es kommen eher noch Dinge hinzu. Wickelsachen, Spucktücher, Matschhose, Spielsachen um nur ein paar zu nennen. Und man muss für jede Witterung gewappnet sein.

Je nach Alter stellen die Kleinen zudem spezielle Anforderungen an den Proviant. Da sind die Kleinsten, sofern sie noch gestillt werden, tatsächlich am einfachsten zu handhaben.

Besonders wichtig ist zudem noch der „Transport“. Im Baby- und frühen Kleinkindalter haben sich vor allem Tragetuch (am besten gebraucht kaufen) und Manduca bewährt. Später sind wir dann auf eine Kraxe umgeschwenkt.

In unserer Packliste für einen Wanderurlaub findet ihr auch Tipps zum Wandergepäck mit Kindern.

Alles in Allem können wir das Wandern mit Kindern ab dem Baby-Alter nur empfehlen. Man muss sich selbst darauf einstellen, aber dann steht einer schönen Wandertour nichts im Wege.

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