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Packliste für Trekking in Island – Wandern im isländischen Hochland

Zusammen mit drei Weggefährten habe ich mich im Juli 2015 zu einem vierwöchigen Trekking-Urlaub in Island aufgemacht. Der Fokus unserer Routenplanung lag auf dem isländischen Hochland mit einer Kombination der Wanderwege Laugavegur und Strutstigur.
Papageitaucher an den Westfjorden

Die Angaben in dieser Packliste sind für 27 Tage und primär für Erwachsene gedacht.

Packliste für:

Die folgende Packliste habe ich, basierend auf meinen Erfahrungen in Schottland und Irland, für den Islandurlaub zusammengestellt. Sie eignet sich aber sicherlich auch für Länder mit ähnlichen klimatischen Bedingungen (also auch Norwegen, Schweden, Kanada) mit Temperaturen am Tag von etwa 10°C und nachts bis knapp unter 0°C. Einige der aufgelisteten Gegenstände benötigt man nur einmal für die gesamte Gruppe. Entsprechend wurden diese Gegenstände gerecht auf die einzelnen Rücken verteilt.

Die Landschaft Islands ist eine Augenweide. Sie ist einzigartig, spektakulär, rau, wüst, weit und stetig in Veränderung. Sie bietet viel für’s Auge und die Kamera-Linse und ist für jeden reizvoll, der den Wunsch hat, durchzuatmen und Natur zu erleben.

Die häufigste Art, sich als Tourist auf der Insel fortzubewegen, ist mit einem gewöhnlichen Mietwagen entlang der Ringstraße oder mit einem Monster-Truck-Mondfahrzeug, das zur unbekümmerten Erschließung des Hochlands befähigt. Für mich ist die Erkundung zu Fuß jedoch immer die präferierte Art zu reisen. Die Übernachtung im Zelt bietet dabei zwar nicht unbedingt den höchsten Komfort, aber zumindest das Höchstmaß an Flexibilität.

Packstücke

Der Wanderrucksack bildet den Kern der Wanderausrüstung. Wer eine kleine Kamera-Ausrüstung mit sich trägt, benötigt eine geeignete Kameratasche. Dazu habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine kleine Zahl an Dry-Bags die Rucksackorganisation während der Wanderung deutlich verbessert.

  • Wanderrucksack

    Das wichtigste Packstück bei einer Wandertour ist natürlich der Wanderrucksack. Dieser muss für das Wandervorhaben die passende Größe haben. Alle Gegenstände, die auf die Wandertour mitgenommen werden, sollten auch in diesem Platz finden. Gleichzeitig verleitet ein sehr großer Rucksack dazu, zu viel einzupacken und sich damit ein zu hohes Gewicht aufzubürden. Ich komme gut klar mit dem Lowe Alpine Cerro Torre 65L (plus 20 L Erweiterung).

  • Kameratasche

    Die Größe der Kameratasche hängt natürlich stark von der Größe der Kamera ab. Ich bin zuletzt mit dem Lowepro Zoom 45 AW gut zurecht gekommen. Dort bekomme ich meine Sony Alpha 6000 und 2 Objektive (12mm und 90mm) unter, mit ein bisschen Tetris sogar alle drei Objektive.

  • Kamerataschen Chest Harness

    Ich versuche langanhaltende und einseitige Belastungen durch die Kameratasche zu vermeiden und möchte die Tasche auch nicht mit dem Rucksackgurt verbinden. Denn es kann schnell passieren, dass die Tasche beim Absetzen z.B. gegen einen Stein prallt. Auch wenn es optisch etwas gewöhnungsbedürftig ist, bin ich in Hinblick auf Gewichtsverteilung und Zugriffsgeschwindigkeit mit dem LowePro Geschirr sehr zufrieden. Dieses ist für die Verwendung in Kombination mit dem Lowepro Zoom 45 AW gedacht.

  • 3 Dry-Bag

    Die Einteilung der Kleidungsstücke und der Nahrungsmittel in gut staubare Pakete gelingt gut mit (wasserdichten) Dry-Bags

  • Kompressionssack

    Für die kompakte Verstauung des Schlafsacks im Rucksack ist es erforderlich, diesen so stark wie möglich zu komprimieren; insbesondere dann, wenn man einen Kunstfaser-Schlafsack verwendet, statt eines Daunenschlafsacks.

  • Transportsack

    Zum Schutz des Rucksacks bei der Abfertigung am Flughafen.

  • 3-5 Zipperbeutel

    Gut verschließbare Zipper zum Abpacken von Nahrungsmitteln

  • Kleine, blickdichte Müllbeutel

    In Island darf man nicht einfach sein Toilettenpapier in der Wildnis vergraben, denn im Boden befinden vielerorts nicht genügend Bakterien, die das Papier zersetzen, bevor es vom Wind freigelegt wird. Es gibt daher zwei Möglichkeiten: Entweder verbrennen oder mitnehmen und in den nächsten Mülleimer werfen. Für letztere Variante bieten sich kleine, blickdichte Müllbeutelchen an.

Dokumente

  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Portemonnaie

    Wer ein ganz kleines Portemonnaie sucht, wird vielleicht wie ich mit dem Elephant E8 Wallet glücklich. Ich nutze das mittlerweile nur noch.

  • EC-Karte + PIN

    Ggf. noch die TAN-Listen oder der TAN-Generator.

  • Telefonnummern und Adressen
  • Kopien wichtiger Dokumente
  • Auslandskrankenversicherung und Auslandsunfallversicherung

    Eine grundlegende Versorgung bei medizinischen Notfällen im Ausland ist zwar immer über eine gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt, bei einem Unfall in unwegsamen Gelände kann jedoch ein Hubschraubereinsatz unausweichlich sein. Die dabei entstehenden Bergungskosten sind entweder über ein entsprechende Auslandskranken- bzw. -unfallversicherung abgedeckt oder gehen richtig ins Geld. Auch bei den Versicherungen gibt es Unterschiede in den abgedeckten Schadenshöhen. Am besten direkt vor der Reise noch einmal vergleichen.

  • Versichertenkarte
  • Führerschein

    ...falls Pläne geändert werden müssen

  • 50€ Bargeld

    für kleinere Ausgaben am Flughafen und für Notfälle

  • Flugticket
  • Kreditkarte

    Darauf achten, dass kostenlos von Bankautomaten im Ausland abgehoben werden kann. Meist fallen aber trotzdem ca. 1,5% Währungswechselkosten an.

  • Buchungsbestätigung für das Hostel
  • Aufzeichnungen zu geplanten Routen
  • GPS-Kartenmaterial

    Ein GPS-Gerät ist eine praktische Sache. Meiner Erfahrung nach funktioniert es aber mit einem Smartphone deutlich besser als mit einem günstigeren GPS-Gerät (ich habe das Garmin Dakota 20 und war meistens eher frustriert). Das große Problem bei der Benutzung von Smartphones ist die kurze Akkulaufzeit. An Kartenmaterial bietet sich in erster Linie das Open Street Map Material an. Vor Reiseantritt also das benötigte Kartenmaterial offline speichern.

  • "Offline" Karten

    Das detaillierteste Kartenmaterial bietet Mal Og Menning im Maßstab von 1:100000 an. Die Karten bekommt man online oder auch z.B. in der Haupteinkaufsstraße (Landmannalaugar) von Reykjavik in den beiden Buchhandlungen.

Kleidung

Nach der Wanderausrüstung kannst du bei der Kleidung für deinen Island-Tip am besten Gewicht sparen. Hier hat natürlich jeder andere Anforderungen.

  • 8 Unterhosen 🚺
  • 8 Unterhosen, Shorts 🚹
  • 3 Sport-BHs🚺
  • 3 Bandanas, Multifunktionstücher (Buff)

    Die Dinger sind einfach nur praktisch. Als Kopftuch, Halstuch, Schweißband ? …

  • Lange Unterhose

    Für kalte Wandertage und für die Nacht

  • 2 – 3 Paar Wandersocken
  • Merino Long-Sleeve

    Ebenfalls für kalte Wandertage und für die Nacht

  • Lange Wanderhose

    Hier gibt es zunächst die Wahl zwischen Zipper oder mit durchgehenden Beinen. Robustheit, Tragekomfort, Wasserdichtigkeit und Trocknungsdauer sind zentrale Unter- und Entscheidungskriterien. Außerdem sollte man sich überlegen, wie viele Taschen man benötigt und wie groß diese sein sollen (z.B. für die Wanderkarte, für das Taschenmesser etc.)

  • Kurze Hose

    Sollte schnelltrocknend sein sein (z.B. eine Bade-Shorts). Sie ist angenehm an wärmeren Tagen und eignet sich insbesondere zum Furten.

  • Strick-Jacke

    Wichtig für sehr kalte Tage, Wanderpausen und abends am Zelt. Hier gibt es unterschiedliche Materialien wie z.B. Fleece, Merino-Wolle oder Daunen. Für mich war die beste Kombination aus Wärmeleistung, Trocknungsdauer und Packmaß die Merino-Variante von Icebreaker.

  • Regenjacke

    Hier stehen die Kriterien Wasserdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Robustheit und Preis jeweils in Konkurrenz. Die (bezahlbare) eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Für Rucksacktouren ist aufgrund der hohen Reibung und des Drucks an Schultern und Hüftgurt eine 3-lagige Jacke empfehlenswert, wenn die Jacke mehrmals benutzt werden und wasserdicht bleiben soll.

  • Regenhose

    Ich begnüge mich hier mit einer günstigen, nicht atmungsaktiven, Regenhose im Kostenbereich von 20 – 30€. Sie ist für den Notfall gedacht und führt bei längerem Tragen zu gesteigerter Transpiration ?

  • 1 Paar Crocs (mit verstellbarem Riemen)

    Zum Furten und Abends am Zelt. Deutlich leichter und günstiger als die meisten Wandersandalen, jedoch auch unbequemer und weniger robust. Hängen bei mir meist außen am Rucksack

  • Schirmkappe
  • Handschuhe

    Winddichte Handschuhe kann ich in Island auch im Hochsommer empfehlen

Wanderausrüstung

Wenn Gewicht minimiert werden muss, dann lässt sich dies am deutlichsten bei der Wanderausrüstung vornehmen. Am stärksten schlagen hier Zelt, Luftmatratze und Schlafsack zu Buche. Solltet ihr auf Island nicht Zelten wollen, könnt ihr hier richtig viel einsparen.

  • Wanderschuhe

    Das ist das wichtigste Wanderutensil bei dem man die wenigsten Kompromisse eingehen darf. Passen die Schuhe nicht perfekt (ist z.B. das Fußbett zu schmal oder der Vorderfußbereich zu eng), kommt es sehr schnell zu Blasenbildung. Und die kann richtig schmerzhaft werden.
    Für sehr breite (Platt-) Füße kann ich die "Meindl Guffert GTX" empfehlen.

  • Zelt

    In Island kann es sehr windig sein. Wir haben ein (angenehm geräumiges) Tunnelzelt, das in diesem Zusammenhang stabil ist, wenn es genau ausgerichtet und abgespannt ist und sich der Wind nicht dreht. Das zweite Zelt in unserer Wandergruppe war ein Geodät, das insgesamt eine deutlich bessere Figur gemacht hat.

  • 2 Wanderstöcke

    Kein absolutes Muss, aber aus meiner Sicht äußerst hilfreich sowohl bei Aufstiegen als auch bei Abstiegen. Insbesondere für das Furten von tieferen Bachläufen sind Wanderstöcke zur Steigerung der Stabilität sehr zu empfehlen.

  • Gaskocher

    Ich habe einen sehr klein zusammenfaltbaren Gaskocher. Der Vorteil ist das geringe Gewicht und Packmaß, der Nachteil die schlechtere Standfestigkeit der Töpfe. Heruntergefallen ist mir bisher aber noch nichts.

  • 1 Camping-Topf mit Pfanne als Deckel

    Wir haben 2 große Töpfe für 4 Personen eingeplant. Gute Erfahrungen habe ich mit der Kombination aus Topf ( > 2 Liter) und Pfanne als Deckel (z.B. für Soßen während man Nudeln kocht) gemacht. Mit dem Set von Camping Gaz war ich zufrieden, auch wenn dieses vermutlich nicht ewig halten wird.

  • Trinkblase

    Nicht zwingend erforderlich – Bewirkt jedoch, dass ich häufiger und mehr trinke. Das Wasser schmeckt jedoch am Anfang etwas nach Plastik.

  • 2 Reserve–Schnürsenkel
  • 1 Tasse
  • Zelt-Footprint

    Eine Zeltunterlage ist grade auf feuchten bis nassen Untergründen essentiell, um die gröbste Nässe aus dem Zelt zu halten. Da es für unser Zelt keine originale, passgenaue Unterlage gab, haben wir uns eine normale Zeltplane gekauft und zugeschnitten.

  • Luftmatratze

    Beim Island-Trip war ich total begeistert vom Packvolumen, Gewicht, Isolationsleistung und Komfort der Therm-a-rest NeoAir Xlite. Eine absolute Kaufempfehlung!

  • Pump-Sack

    Die Luftmatratze von Therm-a-rest ist nicht selbstaufblasend. Zum Aufblasen empfehle ich daher einen Pumpsack, den man über das Ventil stülpt und den Sack dann zusammenrollt. Das funktioniert erstaunlich gut und hat den zentralen Vorteil, dass viel weniger Feuchtigkeit in die Matratze eindringt als beim Aufpusten mit dem Mund. Der Einsaugmechanismus bei selbstaufblasenden Luftmatratzen funktioniert erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit nicht mehr richtig, weshalb mündliches Aufpusten meist doch erforderlich ist.

  • Schlafsack

    Aus ethischen Gründen habe ich mich für einen Mikrofaserschlafsack, statt eines Daunenschlafsacks, entschieden.
    Mit dem Lamina 0 von Mountain Hardwear bin ich absolut zufrieden. Mit einem Kompressionssack bekommt man diesen auch auf ein akzeptables Maß.

  • 25-30 Heringe

    V-Förmig aus Aluminium

  • Rucksack-Regenhülle

    Bei den meisten Wanderrucksäcken sind zwar Regenhüllen dabei, jedoch sind diese sehr eng geschnitten. Will man Wanderstöcker, Sandalen oder Tasse außen am Rucksack befestigt lassen wenn es regnet, benötigt man eine größere Regenhülle. Für meine 65+20L Rucksack habe ich eine 100L Hülle von Black Diamond. Ein wenig kleiner würde aber auch reichen.

  • Hering-Hammer
  • Gamaschen

    Nicht unbedingt erforderlich, wenn eine Regenhose vorhanden ist. Gamaschen haben den zentralen Vorteil, dass man nicht so viel schwitzt wie in einer Regenhose. Ich hatte mir nach Irland halbhohe Gamaschen zugelegt. In Island habe ich sie allerdings nicht wirklich gebraucht.

  • Mücken-Kopfnetz

    Ich empfehle auf jeden Fall ein Mücken-Kopfnetz mitzunehmen. Ohne einen integrierten Hut (Netz über der Schirmkappe reicht) ist das Netz sehr klein und leicht. Es kann sich lohnen: Uns haben z.B. in den Westfjorden Fliegen belagert, die in Ohren, Augen und Nase kriechen wollten. Ohne Kopfnetz kann das einen in den Wahnsinn treiben.

  • Aufblasbares Kopfkissen

    Kein absolutes Muss, aber es steigert den Schlafkomfort. Darauf achten, dass das Kopfkissen keine scharfen Kanten hat. Das kommt bei den günstigeren Exemplaren schon mal vor.

  • Kompass

Fotoausrüstung und Technik

Bei der Fotoausrüstung lässt sich prinzipiell sehr viel Gewicht einsparen. Streng genommen braucht man nichts von dem, was hier aufgelistet ist. Es hängt also davon ab, welchen Anspruch man an die Qualität der Aufnahmen und an die Flexibilität stellt.

Ein weiterer Aspekt ist die Stromversorgung. Bei Wanderungen durch das Hochland kann es, je nach Route, vorkommen, dass man wochenlang keine Steckdose sieht. In diesem Fall muss man sich etwas einfallen lassen. Meine Lösung war die Kombination aus Zusatzakkus (+2), Powerbank (16.000 mAh) und Solar-Panel für einen insgesamt 16-tägigen Aufenthalt im Hochland.

Man muss dazu sagen, dass ich selbst ein sehr ambitionierter Hobbyfotograf bin ?und daher von meiner Island-Reise auch gute Fotos erwarte.

  • Kamera

    Ich habe meine Nikon-Spiegelreflex vorm Island-Trip eingetauscht gegen eine Sony Alpha 6000. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Insbesondere wenn man manuell mit alten Objektiven knipsen möchte, macht die Kamera richtig Spaß. Durch ihr geringeres Gewicht ergibt sich Spielraum für 1-2 weitere Objektive.

  • 2-3 Objektive

    Ich fotografiere am liebsten mit Festbrennweiten. Dadurch ist man natürlich nicht sonderlich flexibel. Ich brauche 2 bis 3 Objektive:
    Ultraweitwinkel: Samyang 12mm f/2.0
    Normalbereich: Sony SEL 35mm f/1.8
    Makro: Tamron SP 90mm f/2.5

  • Gorilla-Pod (Stativ)

    Vorteil eines Gorilla-Pods ist seine Vielseitigkeit und sein geringes Gewicht bei vertretbarem Preis. Nachteil ist seine geringe Höhe.

  • 2 Ersatzakkus
  • Solar-Panel

    Hier habe ich vermutlich am intensivsten überlegt, ob sich der Anschaffungspreis und das zusätzliche Gewicht lohnt. Leider wurde nichts aus unserem Hochland-Trip. Daher waren wir immer nach spätestens 4-5 Tagen in der Nähe einer Steckdose. Ich brauchte das Solar-Panel daher nicht. Das Gewicht hätte ich in der Nachbetrachtung also sparen können. Das Prinzip finde ich aber super :)

  • 16.000 mAh Powerbank

    Ich habe relativ lange nach einer Powerbank gesucht, die kompatibel mit dem Solar-Panel ist. Bei den meisten Powerbanks stellt sich folgendes Problem: Liefert das Solar-Panel zu wenig Strom, schaltet sich die Powerbank ab, was ok ist. Ist wieder ausreichend Licht schaltet sich die Powerbank jedoch nicht automatisch wieder an. Vielmehr muss diese manuell wieder in Betrieb genommen werden.

    Dieses Problem stellt sich beim Gerät von Anker nicht. Die Einschaltung und Wiederaufnahme der Ladung erfolgt automatisch.

  • Externes Ladegerät

    Zum Laden über USB

  • USB-Ladekabel
  • 2 Speicherkarten

    insgesamt 128 GB

  • 1 Linsenreinigungstuch
  • E-Book-Reader

    Hat ein geringeres Gewicht und Packmaß als normale Bücher. Insbesondere relevant bei mehr als einem Buch an Reiselektüre.
    Im Juli ist es in Island hell und zwar zu jeder Urzeit. Es ist ohne weiteres möglich, ohne Taschenlampe um 2 Uhr nachts zu lesen.

  • Smartphone

    Ich habe schlechte Erfahrung mit meinem normalen GPS-Gerät gemacht. Ein Smartphone eignet sich nicht nur zur GPS-Navigation, sondern ist auch für Recherche extrem hilfreich, falls die Reiseplanungen nicht so ganz aufgehen.

  • Handy-Ladekabel

Kosmetik und Medizinisches

Island stellt zum Glück keine besonderen Anforderungen an eine medizinische Vorsorge, wie zum Beispiel Impfungen. Wenn ihr beim Trekking länger abseits der üblichen Touristen-Routen unterwegs seid, müsst ihr natürlich trotzdem für einige Fälle gerüstet sein.

Dennoch darf das Ganz auch nicht Überhand nehmen, ihr müsst das alles ja selber im Trekking-Rucksack mitschleppen.

  • Kulturbeutel

    Idealerweise zum Aufhängen.

  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Zahnseide
  • Shampoo

    ggf. 2 in 1

  • Deo
  • Rasierzeug

    Rasierer, Rasiergel, Rasierklingen, Bartschneider, Haarschneider…

  • Parfum

    Ich nehme  immer ein kleines Abfüllfläschchen mit Zersteuber mit. Dort passen 5 ml rein und das reicht.

  • Kamm, Bürste 🚺
  • Haarspangen, -gummis 🚺
  • Nagelschere oder -knipser
  • Pinzette
  • Taschentücher
  • Tampons, Binden 🚺
  • Verhütungsmittel

    Pille, Kondome…

  • Feuchttücher
  • großes Handtuch

    Praktisch sind Reisehandtücher, die wenig Gewicht haben und schnell trocknend. Meins ist 120 x 90 cm groß.

  • kleines Handtuch

    Ebenfalls leicht und schnell trocknend. Meins ist 90 x 60 cm groß.

  • persönliche Medikamente und Crems

    Zum Beispiel Allergiemittel.

  • Schmerzmittel

    Gegen Kopfschmerzen und allgemeine Schmerzen.

  • Sonnenceme 🕶

    Achtet auf den passenden (hohen) Lichtschutzfaktor! Im Hochgebirge 50+

  • Tape

    Leukotape ist super und klebt im Zweifelsfall auch andere Dinge ?

  • leichte Kortisoncreme
  • Durchfallmedikamente

    Zum Beispiel Imodium akut oder Lopedium.

  • Elektrolytpulver o. ä.

    Bei stärkerem Flüssigkeitsverlust durch bspw. Durchfall, z. B. Elotrans.

  • Wundsalbe

    Z. B. Bepanthen, antiseptisch.

  • Reisetabletten

    Wer Probleme mit Reisekrankheit hat.

  • Wilderness Wash

    Biologisch abbaubare Waschlotion

  • Waschlappen
  • Wasserreinigungstabletten
  • Toilettenpapier
  • Feuchte Tücher
  • Zinksalbe
  • Waschmittel
  • Nähzeug
  • Panzertape

Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel bekommt man in Reykjavík zu vergleichbaren Preisen wie bei uns. Bei bestimmten Produkten erscheint es sinnvoll, zumindest eine Grundration mitzunehmen (z.B. Kräutermischung oder Milchpulver). Ein weiterer Vorteil der Rationierung zuhause ist, dass man in Ruhe zum Beispiel die Frühstücksportionen abfüllen kann. Dies ist hilfreich, wenn man plant, Essenspakete mit dem Hochlandbus zu den Hütten zu schicken, um sie zu einem späteren Zeitpunkt aufzusammeln.

Zu beachten ist, dass maximal 3 kg Lebensmittel nach Island eingeführt werden dürfen.

  • Proviant für die Anreise
  • 20 Eiweißriegel

    Bekommt man auch vor Ort

  • 5 Energieriegel

    oder Snickers ?

  • Nussmischung
  • Milchpulver
  • Kräutermischung
  • Ghee

    Geklärte Butter, die relativ fest ist (gut transportierbar) und nicht ranzig wird. Ideal zum Braten.

  • Kokosfett

    Ergänzung oder Ersatz für Ghee

  • Brühwürfel
  • Sojaschnetzel
  • Teebeutel
  • Instant-Kaffeepulver
  • Ggf. Multivitamin-, Magnesium- etc. Tabletten

Sonstiges

Wenn ihr bis hier hin alles eingepackt habt, seid ihr schon super ausgestattet für’s Trekking auf Island. Ein paar weitere Dinge kommen jetzt noch hinzu ?.

  • Thermoskanne

    0,5 Liter

  • Signalpfeife
  • Schlafbrille

    Sehr zu empfehlen im isländischen Sommer. Es wird einfach nicht dunkel. Bei der Schlafbrille ist es angenehmer, wenn die Augenpartien nach außen gewölbt sind und dadurch nicht auf den Augenliedern aufliegen. Außerdem sollte das Gummiband straff genug und nicht zu schmal sein.

  • Sonnenbrille

    Insbesondere dann hilfreich, wenn sich Pläne ändern und man doch auf ein Auto zurückgreift

  • Spül-Schwamm
  • Flicken für das Zelt
  • Vielzweck-Seil

    Ein Seil kann man immer gebrauchen! Zumindest als Wäscheleine...

  • Wäscheklammern
  • 3 – 5 Karabiner
  • Schaufel

    Aus stabilem Plastik – Ab und zu ist es notwendig Löcher zu buddeln ?

  • Feuerzeug

    Zum Anzünden des Kochers. Man darf sich durchaus ein Neues gönnen ?

  • Stifte
  • Block
  • Gummibänder und Draht

    Zum Beispiel zum Verschließen von Plastiktüten

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