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Unser Roadtrip mit dem Auto durch Südafrika

Ein Roadtrip durch Südafrika? Klingt nach einer tollen Idee und das ist es auch! Zu dritt haben wir uns auf den Weg in das südlichste Land des afrikanischen Kontinents gemacht.
Kap der guten Hoffnung

Reisezeit

Wir waren insgesamt 18 Tage inklusive der An- und Abreise von Ende Oktober bis Mitte November unterwegs. Der Zeitraum hat sich für uns als ideal herausgestellt. Wir hatten klasse Wetter und insbesondere die touristischen Hotspots waren recht leer.

Unsere Reiseroute

Unser Hinflug ging abends ab Frankfurt nach Johannesburg und dauerte knapp 10 Stunden. Sehr angenehm ist, dass man zu Deutschland keine Zeitverschiebung hat.

Im Flieger nach Südafrika kann man natürlich nicht unendlich viel mitnehmen. Im Auto ist dafür wiederum gut Platz.

Unsere Erfahrungen findest du in unserer Packliste für denSüdafrika-Roadtrip.

Panorama Route

In Johannesburg haben wir uns nicht aufgehalten, wir würden hier später noch einmal zurückkommen.

Mit unserem Mietwagen ging es entlang der Panorama Route über Sabie in Richtung Krüger Nationalpark. Zwischendurch haben wir noch einen Stop zum Canyoning am Blyde River gemacht.

Krüger Nationalpark

Der Krüger Nationalpark gilt mit 19.485 km² als das größte Wildschutzgebiet in Südafrika. Von Norden nach Süden sind es knapp 400 Kilometer Luftlinie. Wir sind quasi mittig eingestiegen und haben uns in Richtung Süden vorgearbeitet. Dabei kommt man nur langsam voran. Nicht, weil die Straßen so schlecht wären – einige ja, aber die meisten sind sehr gut in Schuss – sondern, weil es so viel zu sehen und zu entdecken gibt.

Die Fauna und Flora ist einfach großartig und man kann Tiere in freier Wildbahn hautnah erleben, die man maximal aus dem Zoo kennt. Im Krüger waren wir unter anderem im Olifants Camp. Hier haben wir einen Bushwalk unternommen. Auch waren wir im Skukuza Rest Camp.

Swaziland - Hlane Nationalpark

Vom Krüger Nationalpark ging es weiter nach zum Binnenstaat Swaziland, der sowohl an Südafrika als auch an Mosambik angrenzt, und dem im Nordosten gelegenen Hlane Royal Nationalpark. Dieser bildet mit einer Fläche von 21.736 km² das größte Wild- und Naturschutzgebiet in Swaziland.

St. Lucia

Weiter auf der Route ging es an die Küste des Indischen Ozeans bei St. Lucia. Hier trifft man nachts Nilpferde auf der Straße – spannend, aber durchaus auch nicht ungefährlich.

Hluhliwu-Imfolozi Park

Von St. Lucia haben wir einen Ausflug zum Hluhliwu-Imfolozi Park gemacht. Hier wäre uns beinahe mitten im Park das Benzin ausgegangen. Aber bergab immer schön rollen lassen hat geholfen.

Durban

Weiter ging es entlang der Küste nach Durban. Wir haben nicht direkt in Durban gewohnt, sondern privat in Warner Beach. Super gastfreundlich und die Unterkunft mit einem großartigen Blick über die Bucht.

Kapstadt

Von Durban aus haben wir einen Inlandsflug nach Kapstadt unternommen. Hier gab es so einiges zu entdecken:

  • das Kap der Guten Hoffnung
  • große Pinguin-Kolonien
  • der Tafelberg
  • eine lebhafte Innenstadt
  • uvm.

Garden Route

Entlang der Garden Route ging es nach Hermanus und ab und zu durchs Inland. Zum Beispiel in die Cape Winelands.

Entlang der Küste kann man oft Wale beobachten. Zum Teil nur wenige Meter von der Brandung entfernt. Einfach faszinierend.

Johannesburg

Nicht unbedingt clever war unser Inlandsflug von Kapstadt nach Johannesburg, da wir wohl besser direkt von Kapstadt wieder nach Deutschland geflogen wären. Aber wir wollten hier noch einen Freund besuchen, der zuvor keine Zeit hatte.

Neben der Innenstadt – zumindest den Teilen, die man sicher betreten kann – haben wir in Soweto eine Townshiptour per Fahrrad gemacht. Das hat sich in jedem Fall gelohnt.

Anschließend ging es von Johannesburg zurück nach Frankfurt.

Südafrika als Reiseland

Wir haben in der kurzen Zeit von knapp drei Wochen natürlich längst nicht alles von Südafrika gesehen. Was wir aber gesehen haben, hat uns in großen Teilen sehr gut gefallen. Tolle Natur – vor allem von Nord nach Süd sehr unterschiedlich – und lebhafte Städte.

Leider hat das Land aber durchaus auch ein ernstes Kriminalitäts- und Sicherheitsproblem. Zum Glück sind wir davon weitestgehend verschont geblieben. Aber allein abgeriegelte Wohnblocks mit Wachmännern, Stacheldraht um Privathäuser und Schilder mit Aufschriften wie bspw. „armed response“ sind nicht gerade vertrauenserweckend. Vor allem in Durban waren nachts oft Schüsse zu hören.

Wenn man sich als Tourist aber vernünftig verhält, dürfte sich das Risiko in Grenzen halten. In jedem Fall ist Südafrika im Vergleich zu den anderen Ländern, die ich hier besucht habe, ein gutes „Einstiegsland“ in diesen faszinierenden Kontinent.

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